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Ausgangspunkt für das Verbundprojekt ELaN (Entwicklung eines integrierten Landmanagements durch nachhaltige Wasser- und Stoffnutzung in Nordostdeutschland) ist die bisherige Praxis, gereinigtes Abwasser über Oberflächengewässer abzuleiten, womit es der Landschaft verloren geht. Angesichts zunehmender Trockenheit, sinkender Grundwasserstände und des Nährstoffbedarfs der Böden bietet sich die Nutzung von gereinigtem Abwasser als Bestandteil eines nachhaltigen Wasser- und Landmanagements in der Region Berlin-Brandenburg an. Dies stabilisiert den regionalen Wasserhaushalt und trägt zum Erhalt wertvoller Feuchtgebiete bei, auf denen Biomasse zur stofflichen und energetischen Verwertung erzeugt werden kann. Die aus den Nährstoffen des Abwassers gewinnbaren Dünger (z.B. MAP) stehen wiederum der Landwirtschaft zur Verfügung.
Dabei werden insbesondere Kontaminationsrisiken von Boden und Wasser durch prioritäre und neuartige anthropogene Spurenstoffe chemisch-analytisch und ökotoxikologisch untersucht.
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![]() ELaN-Flyer 1. ELaN Discussion-Paper (Naumann & Moss) |